Satzung – § 7


Jugendfeuerwehr

(1) In die Jugendfeuerwehr können Kinder und Jugendliche zwischen dem 10. Lebensjahr und dem vollendeten 16. Lebensjahr aufgenommen werden. Dem Aufnahmeantrag muss die schriftliche Zustimmung der Erziehungsberechtigten beigefügt sein. Im Übrigen gilt § 3 Abs. 2 und 3 dieser Satzung.

(2) Über die Aufnahme entscheidet der Jugendfeuerwehrwart im Einvernehmen mit dem Wehrleiter und Jugendgruppenleiter.

(3) Die Zugehörigkeit zur Jugendfeuerwehr endet, wenn das Mitglied
– in die aktive Abteilung aufgenommen wird oder
– aus der Jugendfeuerwehr austritt oder
– den körperlichen Anforderungen nicht mehr gewachsen ist, so dass eine Entlassung erfolgen muss oder
– aus der Jugendfeuerwehr entlassen oder ausgeschlossen wird, wobei die Entlassung oder der Ausschluss durch den Jugendfeuerwehrwart unter Angabe der Gründe (z. B. Disziplinlosigkeit, keine regelmäßige Dienstteilnahme) schriftlich festgestellt und den Eltern übermittelt wird oder
– wenn die Erziehungsberechtigten ihre Zustimmung nach Absatz 1 Satz 2 zurücknehmen.

(4) Jeder Löschzug kann eine eigene Jugendgruppe bilden, für deren Bestehen und Tätigkeit sich die Feuerwehr besonders verwendet, da hier der Nachwuchs der aktiven Abteilung herangezogen wird. Die Jugendgruppenleiter der Löschzüge und ihre Stellvertreter werden vom Wehrleiter im Einvernehmen mit dem Feuerwehrausschuss für die Dauer von fünf Jahren berufen. Wiederberufung ist zulässig.

(5) Der Jugendfeuerwehrwart vertritt die Jugendfeuerwehr vor dem Wehrleiter, dem Feuerwehrausschuss und nach außen. Er leitet die Jugendgruppenleiter an. Der Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter werden für die Dauer von fünf Jahren auf Beschluss des Feuerwehrausschusses vom Wehrleiter berufen. Wiederberufung ist zulässig. Der Jugendfeuerwehrwart und sein Stellvertreter sind Angehörige der aktiven Abteilungen der Feuerwehr und müssen neben feuerwehrspezifischen Kenntnissen über ausreichende Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen.