Satzung – § 18


Kameradschaftskasse

(1) Für die Feuerwehr wird eine Kameradschaftskasse für die Kameradschaftspflege und die Durchführung von Veranstaltungen gebildet. Die Kameradschaftskasse besteht aus
– Zuweisungen der Stadt Freital nach Maßgabe ihres Haushaltsplanes,
– Zuwendungen Dritter,
– Erträgen aus Veranstaltungen,
– Erträgen der Kameradschaftskasse,
– mit Mitteln der Kameradschaftskasse erworbenen Gegenständen und
– sonstigen Einnahmen der Kameradschaftskasse.

(2) Für die Kameradschaftskasse wird vom Feuerwehrausschuss mit Zustimmung des Oberbürgermeisters ein Wirtschaftsplan aufgestellt, der alle im Haushaltsjahr für die Erfüllung der Aufgaben der Kameradschaftskasse voraussichtlich eingehenden Einnahmen und zu leistenden Ausgaben enthält.

(3) Über die Verwendung der Mittel der Kameradschaftskasse entscheidet der Feuerwehrausschuss. Er kann den Wehrleiter ermächtigen, über die Verwendung der Mittel bis zu einer bestimmten Höhe oder für einen bestimmten Zweck zu entscheiden.

(4) Folgende Aufgaben der Kameradschaftspflege werden mit Hilfe der Kameradschaftskasse erfüllt:
– Durchführung der Jahreshauptversammlung,
– Zuschüsse für die einzelnen Löschzüge,
– Ehrungen anlässlich von Jubiläen, Beförderungen und Verabschiedungen von Feuerwehrangehörigen,
– Einweihungen von instandgesetzten Gebäuden, Anlagen und neu angeschaffter Technik,
– Veranstaltungen (u. a. Orientierungsläufe, Wettkämpfe),
– Pflege der Städtepartnerschaft und
– Tag der Feuerwehr.

(5) Zur Sicherung der ordnungsgemäßen Durchführung des Wirtschaftsplanes und kontrollierbaren Verwaltung der Kameradschaftskasse wird nach der Kassenordnung verfahren, die vom Feuerwehrausschuss beschlossen wurde und die Zustimmung des Oberbürgermeisters fand. Der Kassenverwalter und die zeichnungsbefugten Feuerwehrangehörigen haben sich nach dieser Kassenordnung zu richten. Der jährliche Rechnungsabschluss ist dem Oberbürgermeister vorzulegen.

(6) Die Kameradschaftskasse ist jährlich mindestens einmal von zwei Rechnungsprüfern, die von der Hauptversammlung für fünf Jahre berufen werden, zu prüfen. Der Bericht über die Prüfung ist dem Oberbürgermeister vorzulegen.